Der Film-April

Made in Britain (1982)

Tim Roth herausragend als gewalttägiger 16-jähriger Skinhead. Der Film ist wie sein Protagonist roh, brutal und realistisch.

imdb

8/10

All Good Things (2010)

Ryan Gosling (gibt es noch einen Film ohne ihn?) und Kirten Dunst in einem Thriller basierend auf einer wahren Begebenheit. Die Story, Sohn eines reichen Immobilienmaklers bringt Personen seines näheren Umfelds um bzw. lässt umbringen. Erinnert mich streckenweise an American Psycho.

imdb

7,5/10

Mein bester Feind (2011)

imdb

6,5/10

 

 

Roastbeef

Heute habe ich ein weiteres Stück Rindfleisch von Werners glücklichen Rindern vergrillt.

Und wie soll ich sagen, phantastisch, butterzart und saftig.

Das Fleisch wurde nur leicht gesalzen und gepfeffert.

Danach bei voller Hitze auf den Grill damit sich die gewünschten Röstaromen bilden. Das zweite Rost habe ich vorher entfernt, dann kann ich das Fleisch samt Rost nach der direkten Grillphase einfach von der Flamme ziehen. Zielkerntemperatur ist 57 Grad.

Wir mögen den scharf-süssen Geschmack des BBQ-Rubs sehr gern, daher probiere ich diesmal die Gewürzmischung in etwas Öl aufzulösen und damit das Fleisch zu Beginn der indirekten Grillphase zu bestreichen. Eine gute Idee!

Wieder zuviel rumgeknipst, schon geht die Temperatur runter…

Nach ca. 90 Minuten für 15 Minuten zum Ausruhen in den Folien-Mantel.

Anschnitt! Sehr lecker!

Tags: , ,

Monsterribs (Fette Rippe)

Ich glaube, unser Metzger hat es ziemlich gut mit uns gemeint.
Ich hatte mir Spare Ribs mit etwas mehr “dran” gewünscht.

Und so sehen die Monster aus:

In Vorbereitung der Vergrillung am nächsten Tag wurden einige Vorbereitungen getroffen.

Die bewährte Gewürzmischung wurde nach Texaner-Art angemischt, die Rippchen damit eingepudert und diese dann in Frischhaltefolie eingeschlagen über Nacht im Kühlschrank gelagert. Ich habe hierbei scharfes und süsses Paprika-Pulver verwechselt, was aber der Sache noch ein bischen Pep gibt. In Zukunft werde ich das Rub halb/halb machen.

 

Für das Glasieren (moppen) der Ribs zum Abschluss des Grillvorgangs und als schmackhafte Ketchup-Alternative gabs, ebenfalls nach Texaner-Art, eine selbstzubereitete BBQ-Sauce.

So sehr ich den Gasgrill aufgrund seiner unkomplizierten Bedienung schätze, das leicht rauchige Aroma fehlt im Vergleich zum Kohlegrill doch ein wenig. Daher habe ich zum ersten Mal die Smoker-Box mit Holz bestückt und dem Fleisch ein leichtes Birnbaum-Rauch-Aroma verpasst. Das Holz ist mehrere Jahre gelagert wurde kurz vor dem Grillen etwas gewässert.

Aber bevor das Grillen los geht, kurzer Outfit-Check :-)

Die Ribs aus dem Kühlschrank holen, von der Folie befreien und so auf dem Grill plazieren, dass eine indirekte Hitze möglich ist. Grill auf 120-130 Grad und los gehts:

Während die Ribs leichtes Raucharoma bekommen werden Brötchen und BBQ-Beans zubereitet.

 

Nach dem Smoken wurden die Ribs einer Mischung aus Bier und Apfelessig eine knappe Stunde gedämpft und dann indirekt noch einmal ca. 30 Minuten gegrillt.

Die Ribs haben allen ausgezeichnet geschmeckt, wobei der Fettanteil doch etwas hoch war.

Zwei Stücke habe ich daher entlang der Knochen aufgeschnitten und nochmals für ein paar Minuten direkt auf den Grill gelegt.
Vielleicht reduziert sich das Fett noch, wenn das Fleisch vorher länger auf dem Grill bleibt….

Beans und Buns haben wir schon öfter gemacht, von daher gewohnt lecker.

Pünktlich zum Ende regnet es dann und der Grill bekommt seine verdiente Abkühlung.

Tags: ,

Graveyard (Underground, Köln)

Beim 2011er Motörheadkonzert waren mir die vier Schweden um Sänger Joakim Nilsson sehr positiv aufgefallen und die aktuelle CD der Psychedelic Rocker ein Dauergast in meiner Playlist.

Die Karten fürs Konzert wurden zeitig besorgt, das Underground bietet schliesslich kaum mehr Platz als ein grössere Telefonzelle.

Regen und die abgerissen Brücke auf der A57 verzögerten die Anreise, dadurch haben wir nur die letzten beiden Songs der Vorgruppe Horisont miterlebt. Durchaus gefällig und vom Stil sehr ähnlich.

Interessanterweise war nach dem Umbau und mit Beginn des Hauptacts deutlich mehr Platz im Underground. Mir wars recht.

Graveyard spielt Stücke ihrer beiden CD “Graveyard” und “Hisingen Blues” quer durcheinander und legt dabei tempomässig im Vergleich eine Schippe drauf.

Insgesamt ein sehr kurzweiliger und unterhaltsamer Rock-Sonntagabend in Köln.

Tags: , ,

Der Film-März

The Guard (2011)

Kauzige, trottelige Provinzpolizisten, ein arroganter, dunkelhäutiger FBI-Agent und riesige Mengen an Drogengeld.

 

imdb

8/10

Dame, König, As, Spion (2011)

Kalter Krieg, graues England, alternde MI6-Agenten

imdb

7/10

 

Snowboarden Obertauern

Blick vom Balkon

und von der Piste

Auf der Hochalm gibt es freies W-LAN, wichtig für die tägliche Online-Hygiene;
dazu noch ein gutes und preiswertes Frühstück.

Die Lasagne auf der Mankei-Alm ist eine Frechheit, von wegen Feinschmecker-Location.

Der Film-Februar

Win Win (2011)

Wenig erfolgreicher Anwalt erschleicht sich vor Gericht das Betreuungsgeld eines senilen Mandanten.

Der vor seiner Mutter geflohene Enkel des Mandanten erhält ob seiner sportlichen Fähigkeit ein zweites Zuhause beim Anwalt.

Nur im Prinzip eine Win-Win-Situation.

imdb

7,5/10

Another Earth(2011)

imdb

6/10

The Ides Of March (2011)

Polit-Drama von und mit George Clooney. Clooney spielt den demokratischen Präsidentschaftskandidaten, der für das angestrebte Amt nach und nach seine Ideale verkauft.

Nicht anders geht es seinem Wahlkampfmanager Nr.2 gespielt von Ryan Gosling, der eine grandiose Leistung an die Nächste reiht (siehe auch Blue Valentine oder Crazy, Stupid, Love).

imdb

8/10

Johnny English Reborn (2011)

Nicht mal lustig. Dafür aber wenigstens ein schöner Rolls Royce mit Siri…

4/10

Moneyball (2011)

Ein sehr amerikanischer Film, muss ja, wenn es um Baseball geht.

Und wie bei Any given Sunday muss man wohl mit den Sportarten aufwachsen, um den Film wirklich schätzen zu können.

Auch Pitt wirkt irgendwie deplaziert.

imdb

6/10

 

Kochwochenende, mexikanisch

BBQ Beans:
Sehr lecker, schöne Kombination aus Rauch, Süße und Schärfe.
Rezept habe ich hierher.
In Kombiantion mit den Tortillas nicht schlecht, ich denke aber, dass sie besser zu BBQ passen.

Avocado-Creme:
muss auf jeden Fall eine Stunde oder mehr ziehen..

1 Avocado(s), reif
2 EL saure Sahne
1 EL Limettensaft
 etwas Kreuzkümmel, gemahlener
1 EL Koriandergrün, gehackt
1/4 Zweibel, gerieben
Pfeffer, Salz

Tortillas:
Wir hatten wir zwei Varianten einmal mit Weizen- und mit Mais-Mehl.
Genaue Mengen hab ich nicht, lecker wars trotzdem.

Tandoori-Paprika:

Die Paprika sind ziemlich sättigend, eine Halbe als Beilage reicht völlig. Aufgewärmt am nächsten Tag noch besser. Auf den Kümmel könnte ich verzichten.

Marinade

4 groß. Grüne, gelbe oder rote Paprika
2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
1 EL Pflanzenöl
1 Knoblauchzehe, grob gehackt
1 Stück Ingwer, ca. 1 cm
1/4 TL Salz

Füllung

2 EL Pflanzenöl
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1/4 TL Cayennepfeffer, evtl. mehr
1 mittl. Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, durchgepresst
3 Kartoffeln, ca. 300 g, geschält und in 1/2 cm — große Würfel geschnitten
1/3 Weißkohl, in dünne Streifen geschnitten
1 Tomate, feingehackt
2 EL Cashew-Kerne, grobgehackt
2 EL Rosinen (nach Wunsch), hatten wir keine
1/4 Tasse Koriandergrün, feingehackt
1/2 Tasse Gouda oder milder Cheddar, gerieben
Salz, Pfeffer

Bei jeder Paprika einen 1 cm hohen Deckel abschneiden. Die Häute und Kerne innen entfernen. Paprika mit Deckeln auf die Seite stellen. Die Zutaten der Marinade pürieren und mit einem Küchenpinsel die Paprika einstreichen. Für die Füllung das Öl erhitzen und die Gewürze zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 5 Minuten sautieren bis die Zwiebeln braun werden. Kartoffel, Kohl, Rosinen, Tomaten und Nüsse zugeben und 2 Minuten mitgaren. Die Pfanne mit einem Deckeln verschließen und bei geringer Hitze 10-15 Minuten garen bis das Gemüse weich ist. Dabei gelegentlich umrühren. Wenn sich Flüssigkeit abgesetzt hat, die letzten 5 Minuten offen garen. Koriandergrün zugeben und 1 Minuten ziehen lassen. Käse zugeben, gut unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Mit etwas Cayennepfeffer und Salz pikant abschmecken. Füllung in die Paprika geben und den Deckeln aufsetzen. Evtl. mit Folie abdecken und bis zu 6 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Grill zum indirekten Grillen auf höchster Stufe vorbereiten. Paprika auf den heißen Grillrost in die Mitte stellen aber außerhalb des Bereiches mit der größten Hitze. Grill mit dem Deckel verschließen und Paprika ca. 20-30 Minuten garen bis sie appetitlich gebräunt sind. Ich schiebe die Paprika in den letzten Minuten der Garzeot gerne direkt über die Flammen, damit die Haut etwas dunkel wird.

Bohnen-Mus:

wird nachgereicht

Tags: , ,

Der Film-Januar

Contagion (2011)

Der Film zur Scheinegrippe.

Und ich werde nicht mehr mein Gesicht berühren, versprochen.
imdb

7/10

SUPER (2011)

Dies ist jetzt der dritte Film über trottelige Versager-Superelden nach Kick-Ass und Defendor.
Ich fühlte mich bei jedem gut unterhalten.

imdb

8/10

A lonely place to die (2011)

Handwerklich solider Entführungs-Thriller vor schöner schottischer Kulisse.

imdb

6/10

Final Destination 5 (2011)

Allemale spannender als die Ansprache von Wulff.

imdb

6/10

Kill the Boss (2011)

Drei Freunde beschliessen ihre jeweiligen Chefs umzubringen.

imdb

7/10

Surrogates (2009)

Die Menschheit verkriecht sich zu Hause. Das gesamte Leben findet durch gesteuerte Roboter statt. In etwa wie Second Life in real life.

Willis mixt in diese interessante Story die übliche Action.

Duchaus sehenswert, wenn auch für mich zu wenig science fiction.

7,5/10

Thor (2011)

Wieder ein Superheld, es wird aber irgendwie nicht besser

imdb

5/10

Blue Valentine (2010)

Spannende Geschichte über die Liebe und deren Verschwinden.

imdb

7/10

Die Farbe des Herbstes (2006)

Armin Müller-Stahl als alter und versoffener Künstler, der seine beste Zeit lange hinter sich hat.

Schöne Bilder und Geschichte.

imdb

8/10

The Debt (2011)

Heldenhafte Beseitigung eines KZ-Arztes durch drei junge Mossad-Mitarbeiter erweisst sich als dreiste Lüge.

imdb

7.5/10

Neds (2010)

Begabter schottischer Jugendlicher entscheidet sich gegen Studium und für Rowdytum.

Insgesamt etwas lang, mindestens die Jesus-Szene hätte man streichen können.

imdb

6/10

 

Tags: ,

Der Film-Dezember

The Thing (2011)

Ein Remake des Remakes (1982) vom Original aus dem Jahr 1951.

Die Effekte besser, die Geschichte die selbe.

imdb

6/10

Captain America (2011)

Eine weitere uninspirierte Comic-Adaption. Die Rahmenhandlung muss schon als Leckerbissen angesehen werden.

Einfaches Popcorn-Kino.

imdb

5/10

Planet der Affen (2011)

Verblüffend reale CGI-Animation der Affen.

Das Prequels nichts Schlechtes sein müssen, hat ja bereits Batman gezeigt.

Leider ist das Ende zu sehr auf das Sequel zum Prequel ausgelegt.

imdb

7/10

Rabbit Hole (2010)

Nicole Kidman in einem Low Budget Film. Um den Verlust des Sohnes entspinnen sich traurig-komische Szenen der Eltern.

imdb

7/10

Hanna (2011)

Ein pubertierendes Mädchen als eiskalte Kampfmaschine.

imdb

7/10

Love Life (2009)

Brustkrebs-Opfer ist mit einem notorischen Fremdgänger verheiratet, dazu noch Sterbehilfe. Wirkt etwas überladen.

imdb

6/10

 

Tags: