Archiv für Kategorie Filme
Taking Woodstock (2009)
Woodstock, alles klar. Den Soundtrack kann jeder aus dem Kopf zusammen stellen, Cocker, Joplin usw. Auch die Bilder zum Film sind sofort präsent. Doch irgendwie wird man erstmal enttäuscht. Lee macht aus dem vermeintlichen Musikfilm einen jüdischen Familienfilm. Das eigentliche, riesige Spektakel verkommt zur Rahmenhandlung. Daraus könnte eine enorme Spannung entstehen. Leider werden die Schauspieler der Möglichkeit nicht gerecht. Eliot Teichberg (Demetri Martin) als ewiger Sohn, Präsident der Handwerkskammer, Initiator des Konzert, Schwuler scheitert an den vielen Facetten seiner Rolle und bleibt blass. Seine Mutter ist blosse Karikatur einer geizigen, jüdischen Hausfrau. Lichtblick ist Transen-Sicherheitschef Vilma (Liev Schreiber).
6/10
Eternal Sunshine of the Spotless Mind (2004)
Der verklemmte Langweiler Joel (Jim Carrey) wird von der flippigen und impulsiven Clementine (Kate Winselet) in eine Beziehung überrumpelt. Und damit hört die normale Liebesgeschichte auf und eine wilde Achterbahnfahrt durchs Hirn von Joel fängt an. Absolut Sehenswert.
Moon (2009)
HAL ist GERTY, das bedrohliche rote Auge dem ubiquitären Smiley gewichen. Die Reminiszenz an das grosse Vorbild Stanley Kubrik ist überdeutlich. Erstmal nicht schlecht. Die exzellente Darstellung von Sam Rockwell, der mir schon neben Brat Pitt bei Jesse James sehr gut gefallen hat, tut ein übriges.
Visual Acoustics (2008)
Zombies!
In den 80ern haben mich Zombie-Filme nie sonderlich interessiert. Die Geschichten waren platt und die visuellen Effekte überboten sich lediglich in der Menge an verspritztem Kunstblut.
Die folgenden Exemplare stechen meiner Meinung nach positiv heraus:
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Verlorene 90 Minuten (2010)
Zum in den Kinosessel respektive Fernbedienung beissen:
tbc.
The Hurt Locker (2009)
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Leider eine viel zu kurze Rolle zu Beginn für Guy Pearce, dessen Filme Memento und The Proposition zu meinen Favoriten zählen. Dafür aber ein grandioser Auftakt zu einem besonderen Kriegsfilm.
Wunderbar die Szene im Supermarkt!
Glückwunsch zum Oskar, Hauptsache Avatar ist es nicht geworden.
8.5/10
(500) Days of Summer (2009)
“I love the Smiths”. Spätestens nach diesem Satz konnte ich den Film nicht mehr schlecht finden.
7.5/10
Things We Lost In The Fire (2007)
Während ich den Film anschaue, kommt mir der Gedanke:”Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass irgendeins der tollen Bilder computer-generiert ist, bin ich sauer.” Wie tröstlich, dass die anschliessende Recherche über die Regisseurin Susanne Bier deren Nähe zum Dogma 95 aufzeigt.
Besonders Benicio del Toro unterstreicht die angestrebte Authentizität eindrucksvoll.
Eine bewegende Geschichte, gut gespielt, sehr gut gefilmt.
9/10
Inglourious Basterds (2009)
routinierter Pitt, tumber (wie solls auch anders sein) Schweiger, und weltklasse Christoph Waltz.