Beiträge getagged mit DVD

Taking Woodstock (2009)

woodstockWoodstock, alles klar. Den Soundtrack kann jeder aus dem Kopf zusammen stellen, Cocker, Joplin usw. Auch die Bilder zum Film sind sofort präsent. Doch irgendwie wird man erstmal enttäuscht. Lee macht aus dem vermeintlichen Musikfilm einen jüdischen Familienfilm. Das eigentliche, riesige Spektakel verkommt zur Rahmenhandlung. Daraus könnte eine enorme Spannung entstehen. Leider werden die Schauspieler der Möglichkeit nicht gerecht. Eliot Teichberg (Demetri Martin) als ewiger Sohn, Präsident der Handwerkskammer, Initiator des Konzert, Schwuler scheitert an den vielen Facetten seiner Rolle und bleibt blass. Seine Mutter ist blosse Karikatur einer geizigen, jüdischen Hausfrau. Lichtblick ist Transen-Sicherheitschef Vilma (Liev Schreiber).

6/10

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Things We Lost In The Fire (2007)

Während ich den Film anschaue, kommt mir der Gedanke:”Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass irgendeins der tollen Bilder computer-generiert ist, bin ich sauer.” Wie tröstlich, dass die anschliessende Recherche über die Regisseurin Susanne Bier deren Nähe zum Dogma 95 aufzeigt.

Besonders Benicio del Toro unterstreicht die angestrebte Authentizität eindrucksvoll.

Eine bewegende Geschichte, gut gespielt, sehr gut gefilmt.

9/10

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Inglourious Basterds (2009)

inglourious-basterdsroutinierter Pitt, tumber (wie solls auch anders sein) Schweiger, und weltklasse Christoph Waltz.

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Requiem For a Dream (2000)

requiem_for_a_dreamSchon fast 10 Jahre alt und mir bislang komplett verborgen geblieben.
Die Optik ist etwas angestaubt, Story und Soundtrack sind hingegen auf der Höhe der Zeit.

8.5/10

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Almost Famous (2000)

Almost Famous
Schon vor knappen acht Jahren im Kino ein Vergnügen. Nicht minder auf DVD.
Der 15jähriger Schülerzeitungsschreiberling William erhält vom renommierten Musikmagazin Rolling Stone den Auftrag, die aufstrebende Band Stillwater auf ihrer ersten grossen Tour zu begleiten.
Mit im Tourgepäck die bezaubernde Penny Lane (Kate Hudson, oskarnominiert) und weitere Groupies.

Im Folgenden entwickeln sich verschiedene Erzählstränge um das Themen erwachsen werden, erste Liebe und natürlich um die Eckpfeiler Sex, Drugs and Rockn’Roll.
Dabei bleibt der Film immer leicht und unterhaltsam.
Der Soundtrack ist sehr passend, trotzdem kommt die Musik etwas zu kurz, die “Auftritte” von Stillwater sind wenig überzeugend.
Daher nur

6.5/10

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Verlorene 90 Minuten (2008)

Jahresende, Zeit der Listen, hier einige der DVD/Kino-Enttäuschungen

Max Payne

- hätten wir vorher wissen können

The Dark Knight

- ein verstorbener Nebendarsteller macht noch keinen guten Film

Run Fatboy Run

- Nach vielen guten Filmen ein ziemlicher Ausrutscher von Simon Pegg.

Keinohrhasen

- nicht viel erwartet und doch noch enttäuscht

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Layer Cake (2005)

Matthew Vaughn hat, ohne das ich es bemerkt hätte, zwei meiner Lieblingsfilme, nämlich Lock, Stock and Two Smoking Barrels und Snatch, produziert. Layer Cake hat er nicht produziert, dafür aber Regie geführt und wieder einen Favoriten geschaffen. Der Plot ist angenehm verworren, die Bilder deutlich, alles passt und wirkt nicht comic-haft überzogen. Die Charaktere sind etwas kantig, typisch britisch und heben sich erfreulich von den gewohnt glatten Hollywoodfiguren ab.

Ich gebe zu, dass ich mit diesem Film ein bischen spät dran bin, aber es hat sich absolut gelohnt.

8.5/10
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Old Boy (2003)

Old Boy Betrunken auf der Polizeiwache, entlassen und schwupps verschwunden. Nur um die anschliessenden 15 Jahre in einem kleinen Zimmer gefangen zu sein.

“Warum das?”, fragen sich Protagonist und Zuschauer.

Die Auflösung, nicht ohne weitere Fragen aufzuwerfen, gibt es erst zum Schluss des Films, der sich bis auf die etwas affigen Kampfszenen wohltuend von der amerikanischen Kinomassenware abhebt.

7/10

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Dialog mit meinem Gärtner (2007)

Langsam entwickelt sich zwischen dem kultivierten Pariser Maler “Pinselhuber”, der in seiner ländlichen Heimat das Elternhaus bezieht und dem vordergründig einfältigen und ungebildeten Gärtner “Gartenbauer” eine tiefe Freundschaft.

Ode an die Natur und Männergespräche.

7/10
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The Bothersome Man (2006)


Surreal, überraschend, leise, anders.
Hier passt ausnahmsweise der deutsche Titel “Anderland”

9/10
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